Seit Jahresbeginn sind – inklusive der fünf aktuellen Fälle – insgesamt 120 Banken der Krise zum Opfer gefallen. Die staatliche Einlagensicherung FDIC schloss die United Security Bank of Sparta im Bundesstaat Georgia, die Home Federal Savings Bank in Michigan, die Gateway Bank in Missouri, die Prosperan Bank in Minnesota sowie die United Commercial Bank aus San Francisco. Im vergangenen Jahr mussten 25 Institute und 2007 lediglich drei Geldhäuser geschlossen werden. Von den fünf insolventen Instituten ist die United Commercial Bank die größte. Sie besaß Vermögenswerte über 11,2 Mrd. $ und Einlagen von 7,5 Mrd. $. Die anderen betroffenen Geldinstitute waren wesentlich kleiner. Die East West Bank wird nach FDIC-Angaben die Geschäfte ohne Unterbrechung fortführen.
Ein Ende des Bankensterbens ist noch nicht absehbar. Im laufenden Jahr ist die Zahl der Bankenpleiten in Amerika so hoch wie seit 1992 nicht mehr, als zum Ende der schweren Krise der US-Sparkassen 181 Häuser in einem Jahr dichtmachen mussten. Während der gesamten jahrelangen Turbulenzen mussten damals Schätzungen zufolge sogar weit mehr als 2000 Sparkassen und Banken ihre Pforten schließen.
Quelle. Financialt Times Deutschland, ftd.de