News: 14.12.2009 EU-Vertreter erwartet vermehrt Dumpingpreise Zwischen China und der EU dürfte es nach Ansicht eines EU-Vertreters 2010 verstärkt zu Handelsstreitigkeiten kommen. |
China versuche zunehmend, seine durch Überkapazitäten produzierten Waren zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt zu bringen, sagte der Chef der EU-Handelskammer in China, Jörg Wuttke. Da entsprechende Anti-Dumping- Verfahren rund ein Jahr Vorlauf benötigten, sei für die zweite Jahreshälfte 2010 mit deutlich mehr Fällen zu rechnen.
China hat in der Krise die Wirtschaft mit gigantischen Konjunkturprogrammen angekurbelt. Dabei wurden nach Ansicht Wuttkes riesige Überkapazitäten geschaffen, während die Nachfrage nach chinesischen Produkten auf den Weltmärkten gedämpft sei. Wuttke begrüßt zwar die Versuche der Regierung, die Ausweitung der Produktionskapazitäten einzudämmen. Doch stehe die Zentralregierung auf verlorenem Posten, da die regionalen Behörden diese Anstrengungen vielfach unterliefen. Sie schielten auf höhere Steuereinnahmen durch neue Fabriken in ihrer Gegend.
Quelle: PEX news&trends | |